Episode 708 | Jesu Leben und Lehre

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Wenn du noch nicht genau weißt, ob du noch religiös oder schon gläubig bist, dann ist das hier deine Playlist: Das Evangelium erklärt

Die Skripte zu den Podcast-Episoden finden sich hier: Skripte Podcast

Wenn du für meinen Dienst beten willst, dann findest du hier drei aktuelle Gebetsanliegen.

Der Herr segne dich. Erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden. AMEN

Transkript anzeigen

00:00:09: Gott wird Mensch, Leben und Lehre des Mannes der Retter-und Richter Weg, Wahrheit und Leben ist.

00:00:26: Episode sevenhundert acht Die Frage nach der Steuer.

00:00:30: Teil zwei Lukas zwanzig die Verse zwanzich bis zweieunzwanzig.

00:00:37: Und sie beobachteten ihn und sanden Auflauere aus, die sich stellten als ob Sie gerechte wären damit sie ihn bei einem Wort fasten, so dass Sie ihm der Obrigkeit und der Macht des Stadthaltes überliefern konnten.

00:00:54: Und sie fragten sie und sagten, Lehrer wir wissen das Du recht redest und leerst und die Person nicht ansiehst sondern den Weg Gottes in Wahrheit leerst!

00:01:08: Ist es uns erlaubt dem Kaiser Steuer zu geben oder nicht?

00:01:13: Das ist die Frage, mit der die Gegner Jesu ihn fangen wollen.

00:01:18: Ist es uns als Juden erlaubt dem Kaiser eine Kopfsteuer zu geben oder nicht?

00:01:24: Die Frage war so konzipiert, dass Jesus wenn er antwortet eigentlich nur verlieren kann!

00:01:32: Die Vorgehensweise ist nicht neu – wir erinnern uns an die Fragen, die sie kurz vorher stellten.

00:01:42: In welcher Vollmacht tust du diese Dinge?

00:01:45: Und wer hat dir diese Vollmach

00:01:48: gegeben?".

00:01:50: Bei solchen Fragen geht es nie um die Wahrheit.

00:01:53: Es geht immer nur darum, ein Dilemma zu schaffen – also eine Situationen der Jesus egal was er sagt nicht gut dasteht!

00:02:03: Hier ist das genauso.

00:02:05: Entweder verprällt Jesus die religiösen Juden oder er legt sich mit den Rümmern also der Staatsmacht an.

00:02:13: Was tut Jesus?

00:02:16: Lukas XX, Vers XXIII und Vierundzwanzig.

00:02:20: aber er nahm ihre Arglist wahr und sprach zu ihnen zeigt mir einen Denar.

00:02:27: Wessen Bild und Aufschrift hat er?

00:02:30: Sie aber antworteten und sprachen des Kaisers.

00:02:34: Zunächst antwortet Jesu also nicht direkt auf die Frage.

00:02:38: Er lässt sich einen Denat zeigen.

00:02:41: Bei Markus heißt es sogar noch klarer, Markus XII, Vers.

00:02:45: Fünfzehn.

00:02:47: Da er aber ihre Heuchelei kannte, sprach er zu ihnen – Was versucht ihr mich?

00:02:54: Bringt mir einen Denar, damit ich ihn sehe!

00:02:59: Bringt Mir Einen Denar.

00:03:01: Es kann gut sein, dass ein Jude im Tempel und dort befinden wir uns ja gerade, daß ein Jude keinen Denar dabei hatte.

00:03:10: oder nur um ihn sofort bei den Wechselern einzutauschen.

00:03:14: Woran liegt das?

00:03:16: Markus XII, Vers.

00:03:18: XVI.

00:03:19: Sie aber brachten ihn und er spricht zu ihnen – Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift!

00:03:27: sie aber sagten zu ihm des Kaisers Das is der Grund.

00:03:32: Ein Dennar war die Münze mit der man die Kopfsteuer bezahlte Und auf ihr war das Bild des Kaysers und eine Inschrift, die lautete zur Zeit Jesu ti cesar divi aug f Augustus.

00:03:51: Was ausgeschrieben bedeutet Tiberius der Kaiser Sohn des göttlichen Augustus Augustus.

00:04:01: Man kann sich gut vorstellen dass so eine Münze einem religiösen Juden Probleme bereitete.

00:04:08: Das Bild eines anderen Gottes auf einer Silbermünze war nichts womit ein gläubiger Jude etwas zu tun haben wollte, vor allem wohl dann nicht wenn er in den Tempel ging.

00:04:22: Dass es dann wohl auch der Grund warum Jesus sagt bringt mir einen Denar und es kann gut sein dass jemand losgeschickt wurde bei einem Wechseler genau so eine Münze zu besorgen.

00:04:35: Derjenige kommt also zurück und Jesus fragt, wessen ist dieses Bild und die Aufschrift?

00:04:42: Antwort des Kaisers.

00:04:45: Schauen wir uns diese Szenen noch einmal genauer an!

00:04:48: Matthäus XXII, die Verse neunzehn bis einundzwanzig zeigt mir die Steuermünze.

00:04:55: Sie aber überreichten ihm einen Denar Und er spricht zu ihnen.

00:05:01: Wissenbild- und Aufschrift ist das Sie sagen zu ihm des Kaisers.

00:05:06: Da spricht er zu ihnen, gebt denn dem Kaiser was das Kaiser ist und Gott was Gottes isst?

00:05:15: Die Frage die Jesus stellt ist einfach zu beantworten.

00:05:19: Wess'n Bild-und Aufschrift ißt das?

00:05:21: Des Kaisas!

00:05:23: Was sollte eine römische Münze auch sonst darstellen?

00:05:28: Daraus schließt der Herr Jesus dann, Gebt den dem Kaisa.

00:05:32: was des Kayses wenn die Münze den Kaiser darstellt und sie seine Aufschrift trägt, denn gehört sie zu seinem Herrschaftsbereich.

00:05:43: Jesus verwendet hier auch ein anderes Wort als die Fragesteller – Sie fragen ist es uns erlaubt, zu geben?

00:05:52: Er aber antwortet im Sinn von «entrichtet an den Kaiser was des Kaisers ist».

00:05:59: Es gibt Dinge wie Steuern die gehören zum Kaiser und seiner Herrschaft.

00:06:05: Und steuern, die ihm rechtmäßig zustehen – die soll man auch entrichten!

00:06:11: Man muss ihn nicht gut finden — es genügt sie zu

00:06:14: bezahlen.".

00:06:16: Paulus wird diesen Gedanken aufgreifen wenn er formuliert Römer XIII, die Verse V bis VII.

00:06:24: Darum ist es notwendig untertan zu sein Nicht allein der Strafe wegen sondern auch des Gewissenswegen Denn deshalb entrichtet ihr auch Steuern, denn es sind Gottesdiener die eben hierzu fortwährend beschäftigt sind.

00:06:42: Gebt allen was ihr ihnen schuldig seid!

00:06:46: Die Steuer dem die Steuer, den Zoll dem der Zoll, die Vorricht dem die Vorrecht, die Ehre dem die Ehren

00:06:54: gebührt.".

00:06:55: Das ist die eine Seite der Antwort.

00:06:58: Wir geben dem Kaiser oder alternativ, dem Staat in dem wir leben, was ihm zusteht.

00:07:05: Egal ob Steuern, Zoll-, Respekt- oder Anerkennung!

00:07:09: Aber der Herr sagt noch mehr – Lukas zwanzig vers fünfundzwanzig.

00:07:14: Er aber sprach zu ihnen gebt daher dem Kaiser, was das Kaisers ist und Gott, was Gottes isst.

00:07:26: Mit diesem zweiten Teilsatz Erinnert er seine Zuhörer daran, dass sie nicht nur dem Staat gegenüber Verpflichtungen haben – sondern auch Gott gegenüber.

00:07:38: So wie der Kaiser das Recht auf Steuern besitzt?

00:07:41: Besitzt auch Gottansprüche auf unser Leben!

00:07:45: Auch die müssen wir anerkennen und befriedigen.

00:07:49: Als Gläubige sind wir gleichzeitig Staatsbürger eines bestimmten Staates und Wir sind

00:07:55: Himmelsbürger.".

00:07:57: Und aus beiden Zugehörigkeiten ergeben sich Verpflichtungen.

00:08:02: Es ist möglich und Gott will das auch so, dass wir gute Staatsbürger sind – und gleichzeitig hingegebenen Nachfolger Jesu Christi!

00:08:13: Wer Steuern entrichtet oder Zölle zahlt, ist nicht weniger geistlich.

00:08:20: Das ist ein wichtiger Punkt.

00:08:22: Unser Glaube schließt nicht aus, dass wir unseren Pflichten als Staatsbürger treu nachkommen.

00:08:29: Paulus will deshalb das Titus genau das den von Natur aus etwas rebellischen Kretern nachdrücklich klarmacht.

00:08:37: Titus III Vers I Erinnere sie staatlichen Gewalten und Mächten untertan zu sein Gehorre samtzuleisten Zu jedem guten Werk bereit zu sein.

00:08:50: Der andere entscheidende Punkt ist jedoch der.

00:08:54: Wenn es zum Konflikt kommt, werden wir Gott mehrgehorchen als dem Staat!

00:09:00: Als der Hohe Rat den Aposteln das Evangelisieren verbietet, halten sich die Apostel nicht daran und erklären dann später – Apostelgeschichte fünf Vers.

00:09:21: Das ist die Spannung, in der wir stehen.

00:09:24: Wir geben dem Kaiser was dem Kaiser gehört und wir geben Gott, was Gott gehört!

00:09:30: Der eine bekommt unser Gebet, unsere Steuer, Gesetzestreue und kommunales Engagement.

00:09:37: Der andere bekommt unser Leben, unsere Hingabe und unsere Liebe.

00:09:52: Was könntest du jetzt tun?

00:09:55: Denke darüber nach, wo es dir schwer fällt dem Staat oder Gott das zu geben was ihnen jeweils zusteht.

00:10:02: Das war's für heute!

00:10:04: Weil es sich thematisch anbietet.

00:10:05: über arbeite doch deine Gebetzeliste für Politiker und bete sie heute durch.

00:10:10: Der Herr segne dich, erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden.

00:10:17: Amen.