Episode 704 | Jesu Leben und Lehre
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Wenn du noch nicht genau weißt, ob du noch religiös oder schon gläubig bist, dann ist das hier deine Playlist: Das Evangelium erklärt
Die Skripte zu den Podcast-Episoden finden sich hier: Skripte Podcast
Wenn du für meinen Dienst beten willst, dann findest du hier drei aktuelle Gebetsanliegen.
Der Herr segne dich. Erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden. AMEN
Transkript anzeigen
00:00:09: In der letzten Episode habe ich gezeigt, dass es eine thematische Verbindung zwischen dem Gleichnis von den Weingärtnern und dem Gleichness vom Hochzeitsmal gibt.
00:00:43: Beide Gleichnisse beziehen sich auf dieselbe Sache nämlich auf das Reich Gottes.
00:00:49: Das Gleichnis von den Weingärtnern betont die Verantwortung der Weingärtener, sie bringen Gott nicht die Früchte, die er von ihnen zurecht erwarten konnte.
00:00:59: Das gleichnis vom Hochzeitsmal liegt einen Schwerpunkt auf das Desinteresse der geladenen Gäste.
00:01:07: Wenn der Herr Jesus vom Reich Gottes spricht dann beschreibt er diese Realität als eine doppelte Einladung.
00:01:15: Reich Gottes ist gleichzeitig eine Einladung zum Dienst, wie auch einer Einladungen zum Feiern.
00:01:22: Beide Aspekte werden von den Pharisäern und Hohenpriestern ignoriert.
00:01:27: Sie wollen Gott nicht dienen!
00:01:30: Und sie wollen sich nicht mit ihm freuen – sie sind nur daran interessiert ihren eigenen Geschäften nachzugehen.
00:01:37: Religion ist für sie ein Geschäftsmodell Und die Idee, dass es sich beim Reich Gottes nicht um eine Statische sondern um eine dynamische Größe handeln könnte ist Ihnen fremd.
00:01:51: Aber genau das betont der Herr Jesus hier!
00:01:54: Das Reich Gottes ist eine Einladung zu einem Fest.
00:01:58: Es geht um eine Hochzeitsfeier.
00:02:00: Für diese Feier ist alles bereitet und wehe denen, die das nicht sehen können Wehe denen in ihrem alten Trott einfach weitermachen, weil sie nicht begreifen dass Gott sein Reich Schritt für Schritt zur Erfüllung bringt.
00:02:18: Gott hat einen Plan und im Zentrum dieses Plans steht Sein Sohn der Messias – und Der bekommt eine Braut die Gemeinde.
00:02:29: vor den selben Männern zu denen Jesus das Gleichnis vom Hochzeitsmal spricht, steht später Stephanus fast schon resiginierend und kurz vor seiner Steinigung das Verhalten der jüdischen Obrigkeit mit diesen Worten.
00:02:46: Apostelgeschichte sieben, die Verse einundfünfzig und zweiundfünftig.
00:02:51: Ihr Hals starrigen und unbeschnittenen an Herz- und Ohren!
00:02:56: Ihr widerstrebt alle Zeit dem Heiligen Geist wie eure Väter so auch ihr.
00:03:02: Welchen der Propheten haben eure Vater nicht verfolgt?
00:03:07: Und Sie haben die getötet, welche die Ankunft des gerechten Vorher verkündigten.
00:03:13: Dessen Verräte und Mörde ihr geworden seid.
00:03:18: Merkt Ihr wie Stefanos die Botschaft der Propheten zusammenfasst?
00:03:22: Sie haben Die Ankunft Des Gerechten verkündigt!
00:03:27: Und genau den hat Der Hohe Rat umgebracht.
00:03:34: Und sie waren nicht bereit, mit Gott die Erfüllung seiner Pläne – die Gott schon lange vorher durch die Propheten verheißen hatte zu feiern.
00:03:45: In unserem Gleichnis schickt der König seine Knechte!
00:03:49: Aber die Gäste hören nicht auf Sie.
00:03:51: Einige von den Eingeladenen gehen sogar noch weiter.
00:03:54: Ihnen reicht es nicht kein Interesse zu zeigen.
00:03:57: Sie werden
00:03:57: handgreiflich.".
00:04:02: Die übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten und töteten sie.
00:04:08: Natürlich lässt sich der König so einen Umgang mit seinen Knechten nicht gefallen!
00:04:13: Matthäus XII Vers.
00:04:15: Sieben Der König aber wurde zornig Und sannte seine Truppen aus Brachte jene Mörder um Und steckte ihre Stadt in Brand.
00:04:26: Auch dieser Vers Erinnert uns an das Gleichnis von den Weingärtnern.
00:04:30: Dort stand ja auch die Frage im Raum Was wird der Weinberg-Besitzer mit den Pechtern tun, die ihm die Pacht vorenthalten und dann sogar seinen Sohn töten?
00:04:40: Matthäus XXI fährt es viertig und einundvierzig.
00:04:44: Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt – was wird er jenen Weingärtnern
00:04:48: tun?".
00:04:49: Sie sagen zu ihm,"Er wird jene Übeltäter übel
00:04:53: umbringen.".
00:04:54: Genau!
00:04:56: Auch ein Gerichtsmotiv wiederholt sich in beiden Gleichnissen Matthäus XXII, verse sieben.
00:05:04: Der König aber wurde zornig und sannte seine Truppen aus, brachte jenem Mörder um und steckte ihre Stadt in Brandt.
00:05:12: Wenn ich diesen Verse lese dann kann ich – obwohl es sich um ein Gleichnis handelt und ich vorsichtig in der Übertragung sein will – Ich kann nicht anders als an die Zerstörung Jerusalems im Jahr septzig nach Christus zu
00:05:25: denken.".
00:05:26: Was hier formuliert wird erfüllt sich nämlich wortwörtlich.
00:05:31: Nach einer mehrmonatigen Belagerung wurde die Stadt Jerusalem systematisch von den Römern ausgehungert.
00:05:39: Interne Fraktionskämpfe verschärften die Lage.
00:05:42: Schließlich durchbrachen die römischen Truppen, die Mauern eroberten die Festung Antonia und setzten den Tempel in Brandt.
00:05:51: Der Tempel wurde vollständig zerstört – große Teile der Bevölkerung wurden getötet oder versklafft — die Stadt wurde weitgehend niedergebrandt!
00:06:01: Warum ist es wichtig, weil unser Gleichnis zwei Ereignisse zusammenschaut?
00:06:07: Einerseits die Zerstörung der Stadt andererseits aber auch die Hochzeitsfeier.
00:06:13: Das Gleichnis geht dabei davon aus dass die Mörder sich in einer Stadt aufhalten und das die Hochzeit feiern gleichzeitig an einem anderen Ort stattfindet.
00:06:25: oder lasst es mich so sagen während das irdische Jerusalem vernichtet wird findet im himmlischen Jerusalem die Hochzeitsfeier statt.
00:06:35: Aber mit wem?
00:06:36: Die Gäste hatten ja nicht gewollt!
00:06:39: Kein Problem, denn müssen neue Gästen her.
00:06:43: Matthäus XXII, die Verse VIII und IX.
00:06:47: Dann sagt er zu seinen Knechten, die Hochzeit ist zwar bereit aber die eingeladenen waren nicht würdig.
00:06:55: so geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen Und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein.
00:07:04: Jetzt wird es spannend und der Wechsel in die Gegenwartsform – dann sagt er zu seinen Knechten betont noch einmal die Dramatik der Situation.
00:07:15: In der Chronologie des Gleichnesses springen wir wieder etwas zurück.
00:07:20: Während sich die Truppen auf den Weg machen werden wieder Knechte ausgesandt.
00:07:25: Sie sollen neue Gäste einladen.
00:07:28: Diesmal handelt es sich jedoch um Leute, die sich an den Kreuzwegen der Landstraßen aufhalten.
00:07:34: Diese Kreuzwege müssen wir uns als Plätze vorstellen, die vor Ortschaften befinden.
00:07:40: Es waren die Kreuzungspunkte von Landstraßens – also Orte wo sich viele Menschen aufhielten und vorbei kamen.
00:07:48: Die neuen Gäste waren normallos, Hinz- und Kunz jeder und jede, die da so rum standen oder vorüber gingen.
00:07:57: So viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein.
00:08:02: Ein irritierender Gedanke vielleicht sogar ein Anstößiger!
00:08:06: Das wäre so als ob mich ein Unbekannter in der U-Bahn anspricht, ob ich nicht Lust hätte heute Abend völlig umsonst mit dem Bundespräsidenten und seiner Frau bei Tim Rauhe essen zu gehen – sowas passiert einfach nicht.
00:08:21: Und darauf kommt es hier an….
00:08:23: Was hier steht sprengt jede Erwartung von Ordnung, von Fairness, von dem was man für angemessen hält.
00:08:31: Die Grenze zwischen drinnen und draußen wird nicht nur verschoben – sie wird aufgehoben!
00:08:37: Auf einmal zählt nicht mehr wer man ist, woher man kommt oder ob man ursprünglich auf der Gästeliste stand.
00:08:44: Entscheidend ist nur noch eines … dass man sich einladen lässt… Und genau darin liegt die eigentliche Provokation des Gleichnisses.
00:08:54: Nicht das Gericht ist das Überraschende, sondern die Gnade.
00:08:59: Dass der König an seinem Plan festhält und dass jetzt wirklich jeder kommen darf!
00:09:17: Was könntest du jetzt tun?
00:09:19: Nimm dir Zeit um Gott für seine Gnede zu feiern – und für sein Gericht anzubeten.
00:09:26: Das war's für heute Wenn Du Frog words magst Deine Zähle einer Person von meinem Internet auftritt.
00:09:32: Der Herr segne dich, erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden.
00:09:39: Amen.